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Spieleinführung (3): Spielablauf in „Wochen“

Die „Wochen“

Das Spiel wird über zwölf Wochen gespielt. Zu Beginn jeder Woche wird eine Kaiserkarte und eine Revolutionskarte in der Tischmitte aufgedeckt. Diese geben eine Grundstärke für eine der Fraktionen, bzw. den Kaiser in dieser Woche vor.
Tief durchatmen, es klingt mal ganz kurz ein bisschen kompliziert. Daher wechsle ich jetzt in die 2. Person – ein alter Trick, um Abläufe einfacher zu erklären …

 

Die eigentlichen Aktionen

Du legst GLEICHZEITIG mit den Mitspielern eine Karte aus deiner Hand entweder auf die Seite der Revolution, oder als Verräter auf die Seite des Kaisers.

Dann schaust du dir an, was die anderen ausgespielt haben, und legst gleichzeitig mit den Mitspielern eine zweite Karte zu deiner ersten. Dann eine dritte. Nur eine deiner Karten darfst du als Verräter spielen, musst du aber nicht. So weit, so klar?

Danach prüft ihr, welche Fraktion insgesamt am stärksten ist. Dabei zählen alle Verräter-Karten zur Stärke des Kaisers dazu, werden aber von der revolutionären Stärke der jeweiligen Fraktion abgezogen!

So, das war der komplizierte Teil. Wieso aber hast du die Karten so ausgespielt? Ganz einfach:

Wenn du die stärkste Fraktion am meisten unterstützt hast, legst du eine deiner Karten, die du für diese Fraktion gespielt hast, zum entsprechenden Wertungsplättchen, und erhältst zwei Revolutionspunkte, die du später noch zweimal sehr gut brauchen kannst – super!

Hast du die höchste Karte (inkl. Zusatzkarten) für diese Fraktion gespielt, erhältst du einen Revolutionspunkt.

Ist der Kaiser am stärksten, wird die Kaiserkarte zur Wertung gelegt, und NIEMAND erhält irgendwelche Punkte. Oh-oh.

 

Ende einer Woche (drei Spieler): Die Mechandros revoltieren diese Woche trotz Verräter am stärksten (31 – 7 = 24 Punkte). Die Studenten erreichen 22 Punkte), der Kaiser 20 Punkte. Der Spieler rechts (größte Unterstützung) legt eine seiner Mechandro-Karten zur Wertung und erhält 2 Punkte, der Spieler links oben erhält einen Punkt (stärkste Karte = 11). Normalerweise werden Karten für mehr als zwei Fraktionen gespielt 😉

Am Ende jeder Woche kannst du eine deiner gespielten Karten wieder auf die Hand nehmen – und beliebig viele Handkarten verdeckt abwerfen. Dann gibt dir der „Geber“ so viele Karten, dass du wieder sieben auf der Hand hast.

Beim Lesen bist du wahrscheinlich zwei- dreimal gestolpert, oder hast gedacht: „Wie bitte!?“ Wenn du es aber erst einmal ausprobierst, wirst du sehen, wie einfach das Prinzip ist. Richtig gemein wird es durch das, was dranhängt — wie bei einer Revolution üblich. Ein zweites Grundprinzip des Spiels sorgt nämlich zusätzlich für einen „monatlichen“ Rhythmus. Mehr dazu in Teil 4: Auch das noch: „Zeitweilige Unterstützungen“

Daniel

 

<<<Spieleinführung (1): Überblick und Spielziel
<<<Spieleinführung (2): Spielmaterial und Vorbereitung
>>>Spieleinführung (4): Auch das noch: “Zeitweilige Unterstützungen”!


Kommentare

  1. Daniel Danzer 16.05.2013

    Hier hat sich was geändert, seit der Blog geschrieben wurde. Nun werden zusätzliche Punkte auf jeden Fall am Ende der Woche unter den Revolutionären verteilt, selbst, wenn der Kaiser am stärksten war. Es ghet schließlich darum, welche Fraktion sich da am meisten enagiert hat – ob siegreich oder nicht, ist erstmal egal.



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