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Parteien (4/6): Die Arbeiter – Ruf nach sozialer Gerechtigkeit

 
Goldene Zeiten in Januskoogen! Die Industrie floriert und wirft dicke Gewinne ab; die Produktion von neuartigen Ätherschiffen läuft auf Hochtouren und immer mehr Bürger leisten sich unlängst ihr eigenes Dampfkraftmobil. Der Anbruch eines neuen Zeitalters ist deutlich spürbar – die Gewinner finden sich aber vor allem in den Reihen der Industriellen und Investoren. Diejenigen, die den Aufschwung erst ermöglicht haben, bleiben dagegen auf der Strecke: Arbeiter, die am Tage wie Ameisen in den Dampfkraftwerken schuften, kehren am Abend in ärmliche Kasernen heim, nur um schon am nächsten Tag demselben Trott zu folgen. Dabei kommen die Familien mehr schlecht als recht über die Runden, und auch die Kleinsten müssen mit anpacken. Die Arbeit für das tägliche Brot kehrt sich allerdings oft in ein gefährliches Unterfangen: Arbeitsunfälle, von denen die Arbeiter mit grausamer Regelmäßigkeit betroffen sind, interessieren die Industriellen herzlich wenig – schließlich ist es nicht ihr Leben, das auf dem Spiel steht.

Langsam allerdings wird dem kleinen Mann bewusst, dass die Großen von ihm genauso abhängig sind wie er von ihnen. Zum ersten Mal in der Geschichte geht ein Ruck durch die Menge und die Hände der Fleißigen erheben sich gegen die langjährigen Ausbeuter: Sie wollen teilhaben an den Reichtümern, die der Fortschritt verspricht, und „mitgenommen werden“ auf den Weg in eine bessere Zukunft – eine Zukunft, zu der menschliche Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Aufstiegschancen ebenso dazugehören wie ein Sozialsystem, das niemanden vergisst.
 

 



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