Presteau

Prof. Dr. Eduard Presteau legt nicht nur Wert auf Titel, sondern auch auf die dazugehörige Etikette. Einen gesellschaftlichen Fauxpas leistet sich der Chirurg niemals, und wegen seiner messerscharfen Rhetorik wird er von vielen gefürchtet. Dass er versehrten Kindern mechanische Gliedmaßen transplantiert, die nicht ganz zum Körper passen mögen, erscheint vielen als wahnwitziger Versuch, Gott zu spielen. Allerdings hat der Doktor genauso viele Bewunderer wie Kritiker: In seinem Fachbereich wird er als Wegbereiter gefeiert – und weil er seinen kleinen Patienten ein neues Zuhause bei sich gibt, gilt er vielen auch als vorbildlicher Humanist.

Die Ermittler nehmen Presteaus Spur auf, als Heinrich Lerchenwald nach seinem Unfall in Aurich eine Handprothese erhält, konstruiert von Presteau höchstpersönlich. Auf einem Empfang im Hause des Doktors wird Heinrichs Hand als große Sensation präsentiert, während Frau D die Gelegenheit nutzt, dem Doktor auf den Zahn zu fühlen – schließlich soll er das Kupferherz für die kleine Lisa gemacht haben, das auch für den Kalendarischen Orden von Interesse zu sein scheint.

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