Januskoogen

Schierling als modernste Transitstadt im Ätherreiseverkehr, Kaiser Julians traditionsreiche Kronleuchtersammlung und das größte Wassererholungsgebiet Landsbergs: Der Staat Januskoogen besitzt eine Reihe von Reichtümern ganz unterschiedlicher Art. Die zahlreichen Besucher aus allen Teilen Landsbergs schätzen den zweitgrößten Staat des Schollenverbundes vor allem wegen des multikulturellen Flairs der unzähligen großen Städte und der Weltoffenheit seiner Bürger.
Die Kooger lieben das Leben – und gönnen sich gerne einen guten Schluck Wein darauf. Ihre Mentalität pendelt irgendwo zwischen spiritueller Selbstsuche und ausschweifender Genusssucht, wenn sie in großer Gesellschaft unter freiem Himmel ihre traditionellen Tanzabende zelebrieren. Ihr ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl ist auch ihren Dörfern und Städten anzusehen: Geld wird selten auf ein großes Eigenheim verwendet und lieber der Heimatstadt gespendet, um ihren Teil zur Stadtentwicklung und -sanierung beizutragen. Nirgendwo anders steht der Städtebau in solch voller Blüte wie in Januskoogen. Die Überschwemmung des Schierlinger Stadtviertels Aurich wiegt umso schlimmer in den Augen der Bewohner, als die lokale Verwaltung keinerlei Anstrengungen zum Wiederaufbau macht.
Im Rahmen der konstitutionellen Monarchie ist das Staatsgebiet in acht Bezirke mit eigenen, wenn auch weitgehend machtlosen Regierungen gegliedert. Doch die neuesten Bestrebungen von fünf der acht Bezirksregierungen könnten eine Wende bringen: Kaiser Julian soll zumindest politisch den Kopf verlieren und somit den Weg frei machen für eine stärker dezentralisierte Politik in Januskoogen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes tut sich ein tiefer Riss in der Gesellschaft auf. In öffentlichen Auseinandersetzungen stehen sich Kaisertreue und Abtrünnige feindlich gegenüber.

 

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